Stiftung für internationale Solidarität und Partnerschaft (S.I.S.) - Stiftung des Weltfriedensdienst e.V.
Seit dem Jahr 2002 ist die von Fritz Pfeiffer gegründete Stiftung für internationale Solidarität und Partnerschaft eine Stiftung des Weltfriedensdienst. Mit den Kapitalerlösen werden Selbsthilfeprojekte unterstützt.
Die Stiftung, die Fritz Pfeiffer bereits 1993 ins Leben rief, förderte schwerpunktmäßig Selbsthilfeprojekte besonders benachteiligter Gruppen und Organisationen in insgesamt 25 Ländern Lateinamerikas, Asiens und Afrikas und leistete damit einen konkreten Beitrag zur Armutsbekämpfung.
Vom Reiseveranstalter zum Stifter
Mit einem Reisebüro, das bei Reisen in Regionen der sogenannten Dritten Welt über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse und Probleme informieren wollte, hatte sich Fritz Pfeiffer seit 1970 eine Marktnische erobert. Bei seinen Erkundungsreisen lernte er die beeindruckende Arbeit der Basisbewegungen vieler dieser Länder kennen, ihren täglichen Kampf für menschenwürdige Lebensbedingungen und für eine gerechte und soziale Gesellschaft. So wuchs der Wunsch bei ihm, diese Arbeit über den Tag hinaus zu fördern.
Unterstützung für Selbsthilfegruppen
Aus seinem Vermögen und durch Beiträge guter Freunde rief er schließlich 1993 die Stiftung ins Leben, die er seither ehrenamtlich leitet. Mit den jährlichen Kapitalerlösen, vermehrt durch Spenden und Zuschüsse der öffentlichen Hand, konnte S.I.S. zwischen 1993 bis 2001 Selbsthilfe-Projekte in 25 Entwicklungsländern unterstützen und zugleich die politische Bildungsarbeit und den Aufbau von Nord-Süd-Partnerschaften fördern.
Der Weltfriedensdienst - ein neuer Partner
Seit Ende der neunziger Jahre bemühte sich Fritz Pfeiffer darum, S.I.S. mit einer zielverwandten und leistungsstarken Nichtregierungsorganisation zusammen zu schließen, um die bisherige Arbeit noch effizienter und vor allem zukunftssicher zu machen.
Seit dem 1. Januar 2002 ist S.I.S. eine Stiftung des Weltfriedensdienst. Seither konzentriert sich die Stiftung auf die Verwaltung und Mehrung des Stiftungskapitals und auf den Einsatz der jährlichen Kapitalerlöse für die Projektförderung und -betreuung, die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Eine weitere Aufgabe erwächst der Stiftung aus der treuhänderischen Verwaltung von jetzt sechs unselbständigen Stiftungen.
Stiftungszweck
1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.
2. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Entwicklungshilfe durch...
... Beschaffung von Mitteln für die steuerbegünstigten Zwecke des Weltfriedensdienst e.V. im Sinne des § 58 Nr. 1 der Abgabenordnung
... Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses, des Beistands und der partnerschaftlichen Solidarität zwischen Menschen in unterentwickelten Ländern und in Westeuropa
... Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen im Sinne von Paragraph 53 der Abgabenordnung in notleidenden Gebieten, vor allem in Entwicklungsländern und Osteuropa.
3. Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch ...
... Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen, die gegenseitige Achtung und Lernbereitschaft im Sinne der Völkerverständigung und der partnerschaftlichen Solidarität fördern und dabei Kenntnisse und Erfahrungen rückkehrender Entwicklungshelfer/Innen und -experten anerkannter Hilfsorganisationen für die Bildungs- und Informationsarbeit nutzen.
... unmittelbare Unterstützung hilfsbedürftiger Personen in den Armenvierteln der Großstädte und in unterversorgten ländlichen Gebieten zur Befriedigung der Grundbedürfnisse, z.B. durch Förderung von Kindergarten- und Schulspeisungen, durch Unterstützung von Nothilfe-Programmen für Straßenkinder und ähnlicher Selbsthilfe-Maßnahmen der Betroffenen.
4. Soweit sie diese Aufgaben nicht selbst wahrnimmt, wird sich die Stiftung bei der Verwirklichung ihres mildtätigen Zweckes auf vor Ort tätige Hilfspersonen im Sinne des Paragraphen 57 der Abgabenordnung stützen.
5. Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
6. Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Stifter und ihre Erben erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.
Die komplette Satzung steht als PDF zum Download zur Verfügung (PDF|38KB)
Der Vorstand von S.I.S.
Ein fünfköpfiger Vorstand leitet die Stiftung. Ihm gehören an:
1. Torsten Schramm
2. Walter Hättig
3. Manfred Schumacher
4. Katrin Steinitz
5. Petra Symosek
Das Kuratorium von S.I.S.
Ein derzeit fünfköpfiges Kuratorium kontrolliert die Stiftungsarbeit. Ihm gehören an:
1. Dr. Bernd Eisenblätter, zugleich Geschäftsführer der GTZ
2. Willi Erl, ehemaliger DED-Geschäftsführer
3. Dr. Luiz Ramalho, Bereichsleiter bei INWENT
4. Klaus Thüsing, ehem. Beauftragter des Deutschen Entwicklungsdienstes im südlichen Afrika
5. Fritz Pfeiffer, Stifter und Gründer von S.I.S.
Kontakt:
Petra Symosek
Geschäftsführerin
Stiftung für internationale Solidarität und Partnerschaft
Kurfürstendamm 38/39
10719 Berlin
Tel: 030 - 889 246 30
Fax: 030 - 889 246 88
E-mail: info (at) sis-foundation.de
E-Mail: symosek (at) boergers.com
Stiftungskonto:
S.I.S.
Bank für Sozialwirtschaft Nr. 11 333 11
BLZ 100 205 00
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