
Süd-Nord-Partnerschaften
"Eine Partnerschaft ist eine ganz besondere Chance, über den Tellerrand zu schauen, aufeinander zuzugehen, voneinander zu lernen und miteinander etwas zu verändern."
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit wird beim Weltfriedensdienst ernst genommen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist daher die Vermittlung und Unterstützung von Projektpartnerschaften.
55 Partnerschaftsgruppen extistieren zur Zeit in der Bundesrepublik. Mit vielfältigen und phantasievollen Aktionen unterstützen sie Projekte in Afrika, Lateinamerika und Palästina. Aber auch Einzelpersonen können eine Projektpartnerschaft übernehmen.Das Angebot einer Projektpartnerschaft richtet sich an Menschen, die einen Beitrag zu einer gerechteren und solidarischen Welt leisten möchten. Projektpartnerschaften zeigen Gruppen und interessierten Einzelpersonen ein konkretes Handlungsfeld auf, eröffnen neue Perspektiven auf die Nord-Süd-Problematik und lassen gegenseitiges Verständnis wachsen.
Eine Partnerschaftsgruppe kann jeder ins Leben rufen: die Eine-Welt-Gruppe, eine Schule oder eine Kirchengemeinde oder auch ein privater Spenderkreis. Partnerschaftsgruppen erhalten vom Weltfriedensdienst umfangreiche Unterstützung. Der Weltfriedensdienst verschickt regelmäßig ausführliche Projektberichte und Partnerschaftsrundbriefe. Einmal im Jahr - im Herbst - findet ein Partnerschaftsseminar statt, um Erfahrungen und Anregungen auszutauschen und das Partnerschaftsnetzwerk noch enger werden zu lassen. Der WFD vermittelt entwicklungspolitische ReferentInnen und stellt Ausstellungen zur Verfügung.
Benin: Stipendien für Schüler
Benin ist ein wirtschaftlich schwaches Land, mit einer hohen Staatsverschuldung. Die Zahl der Analphabeten ist erschreckend hoch. Fast 70 Prozent der Menschen über 15 Jahre können weder lesen noch schreiben.
Brasilien: Campo und Vida Ativa
Brasilien ist ein reiches Land. Dennoch lebt ein Großteil der Bevölkerung in bitterer Armut. Mehrere Partnerschaftsgruppen unterstützen die Arbeit von CAMPO.
Brasilien: CEPOMA
Brasilien: Hilfe für Straßenkinder in Maceió
Gewalt und Brutalität sind in Brasilien allgegenwärtig. Straßenkinder sind dieser Gewalt besonders ausgeliefert. Sie genießen keinerlei Schutz. Häufig werden sie Opfer von Überfällen, Mord oder sexueller Ausbeutung.
Brasilien: Landschulen- und Gemeinden in Ribeiropolis
Die Region gehört zu den ärmsten im Bundesstaat und hat mit schwierigen klimatischen Bedingungen und mangelhafter Versorgung mit zu kämpfen. Daher werden in vier Landgemeinden in Ribeiropolis seit einigen Jahren verschiedene Gemeinschaftsprojekte gefördert.
Ghana: Eine Schule für Nima
Nima liegt mitten in Ghanas Hauptstadt Accra. 60.000 Menschen leben hier auf engstem Raum. Trotz staatlicher Schulpflicht gehen nur ein Drittel der Kinder zur Schule. Um diesem Missstand zu begegnen, wurde 1975 die Anani Memorial International School gegründet.
Guatemala: Luz en mi vida
"Licht meines Lebens" heißt die in 1998 gegründete Schule für behinderte Kinder und Jugendliche in Poptún, einer Kleinstadt im Norden Guatemalas. Sie wurde durch eine Elterninitiative ins Leben gerufen, die damit eine in der Region einmalige Fördereinrichtung schuf.
Guinea-Bissau: Grundschulen für Boé
Die schwer zugängliche und dünn besiedelte Provinz Boé im Osten Guinea-Bissaus gehört zu den unterversorgten Regionen des Landes. Es gibt es kein ausreichendes Straßennetz, die Gesundheitsversorgung ist schlecht und es gibt viel zu wenig Schulen.
Namibia: Kindertagesstätten für Katutura
In dem ehemaligen Township Katutura, einem Stadtteil westlich von Nambias Hauptstadt Windhoek, das im Rahmen der südafrikanischen Apartheidspolitik entstanden ist, leben mittlerweile etwa 130.000 Menschen auf engstem Raum.
Peru: Hebras de Diamantes
Das Leben für alte Menschen ist in Peru immer schwieriger. Viele ältere Menschen beziehen keine Rente. Häufig werden sie von ihren Familien, die selbst nichts haben, "ausgesetzt" und müssen in den wenigen Altersheimen unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben.
Peru: Gewerbeschule in Arequipa
Das Instituto Superior Tecnológico (I.S.T.) LA RECOLETA befindet sich in der Stadt AREQUIPA, südlich der Hauptstadt Lima. In der Schule werden ca. 250 weibliche und männliche Jugendliche in zwei Fachbereichen in Theorie und Praxis zu "Profesionales Técnicos" ausgebildet.
Projekte in Europa


