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Für eine gerechtere Welt

„Wir haben es satt"

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Nachhaltige Landwirtschaft in Simbabwe und Sambia

Simbabwe galt einst als Kornkammer Afrikas. Sambias Landwirtschaft birgt vergleichbares Potenzial. In den benachbarten Ländern ist die Ernährung großer Bevölkerungsgruppen, besonders auf dem Land, jedoch nicht gesichert. 

Neben der politischen und wirtschaftlichen Krise in Simbabwe stellen immer stärker schwankende Niederschlagsmengen die BäuerInnen beider Länder vor gewaltige Herausforderungen. Bevölkerungszunahme und unangepasste Bewirtschaftung von Ackerflächen, Wald und Wasser führen in einen Teufelskreis übernutzer natürlicher Ressourcen, rückläufiger Erträge, Armut, Hunger und Krankheit.

Bisherige Erfolge

Environment Africa (EAfrica) und der Weltfriedensdienst arbeiten in Simbabwe seit 2002 erfolgreich im Bereich Umweltbildung und ökologische Landwirtschaft zusammen. Gemeinsam förderten WFD und EAfrica die Bildung von Umweltaktionsgruppen und unterstützten sie bei der Durchführung von konkreten Umwelt- und Ernährungsprojekten in Städten und ländlichen Gemeinden. Im Blick waren dabei besonders die ärmsten an den Rand gedrängten Bevölkerungsgruppen.

In Simbabwe hatte die Arbeit großen Einfluss auf die Rückbesinnung von KleinbäuerInnen auf standortgerechte Getreidearten. Tausende Bäume wurden in eigenen Baumschulen herangezogen und ausgepflanzt. Fast noch wichtiger waren Maßnahmen im Bereich Umweltbildung und damit zum Schutz vorhandener Waldbestände.

BienenzüchterInnen mit Schutzkleidung ausgestattet und beim Bau der Bienenstöcke unterstützt. Dies führte zu einer deutlichen Stabilisierung der Ernährungssituation im Projektgebiet.

Projektziele

Das aktuelle Projekt von WFD und EAfrica dehnt die Erfahrungen und bewährten Methoden auf Sambia aus. Südlich der sambischen Hauptstadt Lusaka liegt der Chimombo-Distrikt. Nahezu drei Viertel der Bevölkerung hier lebt in Armut, jedes zweite Kind unter 5 Jahren ist unterernährt. Das Projekt arbeitet mit 2500 KleinbäuerInnen und ihren Familien und etwa 4500 SchülerInnen und ihren LehrerInnen zusammen. Die Projektaktivitäten zielen im Sinne einer ganzjährigen in Menge und Qualität ausreichenden Selbstversorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln auf:

  • Wasser- und Bodenschutz

  • Saatgutherstellung und Anbau von Kleinkorngetreiden

  • Baumschulenmanagement

  • Bienenzucht

  • Lebensmittelverarbeitung und –lagerung

  • Leadership und Konfliktmanagement

Was wird gebraucht?

Mit einem Beitrag von 30 € kann eine lokale Saatgut für einen Schulgarten erworben werden.

Derselbe Einsatz ermöglicht einer Familie den Kauf von Getreidesaatgut für eine ganze Saison. Daraus kann die Familie das Saatgut für die nächsten 3 Jahre gewinnen.

Mit 35 € kann eine komplette Imkerausrüstung erworben werden: Imkerhandschuhe, Imkerhut, Messer und Eimer zur Honigernte.

50 € ermöglichen die Teilnahme eines Gemeindemitglieds an einem Workshop zur Honigproduktion, Pflanzenveredelung oder zum Anbau von dürreresistenten Getreide.

80 € kostet die Erarbeitung pädagogischen Materials über Umweltthemen für eine Schule.


Projekt unterstützen: