
Ziviler Friedensdienst
Frieden und Entwicklungszusammenarbeit sind untrennbar miteinander verbunden. Nur dort, wo sich Menschen ohne Hass und Misstrauen begegnen, kann etwas Neues entstehen. Projekte im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes dienen der Konfliktnachsorge und verhindern, dass neue Konflikte entstehen. Sie helfen den Menschen dabei, über erlittenes Unrecht zu sprechen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und Versöhnungsprozesse einzuleiten. Bei dieser Aufgabe unterstützt der Weltfriedensdienst seine Partnerorganisationen durch die Vermittlung von Friedensfachkräften.
Äthiopien: Konflikte um Weideland lösen
Gemeinsam mit der Partnerorganisation EPaRDA (Ethiopian Pastoralist Research and Development Association) wird an Lösungswegen für den latenten Konflikt zwischen sesshaften Ackerbauern und nomadisierenden Viehzüchter gearbeitet.
Äthiopien: Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken
Um an einem nachhaltigen Frieden in den pastoralen Regionen Äthiopiens zu wirken, arbeitet der WFD mit dem Dachverband Pastoralists Forum Ethiopia an dessen institutioneller und konzeptioneller Stärkung in den Regionen Oromia und Somali.
Burundi: Versöhnung unterstützen
Burundi leidet an den Folgen eines blutigen, Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs zwischen den Hutu und Tutsi. Das Land braucht vor allem nachhaltigen Frieden und eine stabile Demokratie. Mit einem Projekt des Zivilen Friedensdienstes leistet der Weltfriedensdienst einen Beitrag dazu.
Guinea: Vernetzung der Zivilgesellschaft
Durch staatsbürgerliche Teilhabe, gute Regierungsführung so wie sozialen und politischen Dialog den friedlichen Wandel in Guinea fördern. Dieses Ziel hat sich unsere guineische Partnerorganisation OGDH gesetzt.
Guinea-Bissau: Stärkung der Zivilbevölkerung
Das Projekt unterstützt die Zivilbevölkerung, die im Nordwesten des Landes häufig Opfer bewaffneter Auseinandersetzungen und Überfälle unterschiedlicher Interessengruppen wird. Es arbeitet dabei eng mit drei lokalen Nichtregierungsorganisationen zusammen.
Guinea Bissau: Zivil-militärischer Dialog
Seit August 2009 erschließt das zfd-Projekt "Mom ku Mom" Neuland in der Zusammenarbeit zwischen WFD und der Partnerorganisation DDCC. Zu deren Gründungsmitgliedern zählen militärischen Akteure, u.a. hohe und mittlere Offiziere sowie deren Untergebene beim Militär
Palästina: Musiktherapie
Gemeinsam mit der Partnerorganisation Al-Mada for Art based Community Development wird seit 2009 ein Musiktherapiezentrum in Ramallah in den palästinensischen Gebieten aufgebaut.
Palästina: Theaterpädagogische Friedensarbeit
"Wir versuchen Hoffnung zu geben", sagt Reed Shukri, Mitarbeiter des YES-Theatre in Hebron und Partner des Weltfriedensdienstes. "Ein Mensch ohne Hoffnung ist ein gefährlicher Mensch..."
Senegal: Frieden in der Casamance
Über zwei Jahrzehnte lang gab es in der Region Casamance im Süden Senegals blutige Auseinandersetzungen. Auch heute noch kommt es zu vereinzelten Überfällen. Die Mehrheit der Bevölkerung aber hofft auf einen dauerhaften Frieden.
Simbabwe: Gewaltfreie Konfliktbearbeitung
Das Projekt mit dem Partner CCMT stärkt die Kompetenz lokaler Akteure in der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und -transformation in ausgewählten Gemeinden der Midlands-Provinz Simbabwes.
Simbabwe: Aufbau Frieden sichernder Strukturen
Die gemeinnützige Organisation PACDEF (Peacebuilding and Capacity Development Foundation) arbeitet in der Provinz Manicaland auf Gemeindeebene in den Bereichen Friedensbildung und Bürgerrechtsaufklärung.
Südafrika: Traumatisches Erbe
Vor dem Hintergrund der alltäglichen und traumatisierenden Gewalt des Apartheidregimes gegründet, hilft Sinani/ PSV heute individuelle und soziale Heilungsprozesse zu fördern und den Teufelskreis der Gewalt in KwaZulu-Natal zu durchbrechen.
Projekte in Europa


