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Für eine gerechtere Welt

"Cinema fairbindet"

Im Rahmen der 62. Berlinale wurde zum 2. Mal der Sonderpreis des BMZ "Cinema fairbindet" verliehen.

(19.02.12) Der Preis ging an die Regisseurinnen Malika Zouhali-Worrall und Katherine Fairfax Wright für ihren Dokumentarfilm "Call me Kuchu". Der Film beschreibt die extrem schwierige Lage von Homosexuellen in Uganda und zeigt den Kampf der queeren Gemeinschaft gegen unverantwortliche Zeitungsmacher, homophobe Politiker und religiöse Eiferer. Der Kampf erweist sich als lebensgefährlich. Die Dokumentation entspricht in besonderer Weise der Absicht der Stifter, Filme auszuzeichnen, die über Länder- und Sprachgrenzen hinweg neue Perspektiven aufzeigen und Anstöße für Veränderung geben.
 
Die von Bundesminister Dirk Niebel persönlich übergebene Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 € verbunden. Außerdem wird der Verleih in Deutschland gefördert. Der Film soll in 25 deutschen Städten gezeigt werden. „Ich freue mich, dass dieser Preis gleichzeitig ein Signal in Richtung Uganda setzt. Dort hat es in den letzten Jahren immer wieder den Versuch gegeben, die Gesetzgebung gegen Homosexuelle zu verschärfen. Ich habe mich von Anfang an gegen solche Bestrebungen eingesetzt. Das hat sich als richtig erwiesen: Bis heute ist es nicht zu Verschärfungen gekommen“ sagte Dirk Niebel anlässlich der Preisverleihung in Berlin.