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Für eine gerechtere Welt

    „Wir haben es satt"

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    Süd-Nord-Partnerschaften

    "Eine Partnerschaft ist eine ganz besondere Chance, über den Tellerrand zu schauen, aufeinander zuzugehen, voneinander zu lernen und miteinander etwas zu verändern."

    Entwicklungspolitische Bildungsarbeit wird beim Weltfriedensdienst ernst genommen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist daher die Vermittlung und Unterstützung von Projektpartnerschaften.

    55 Partnerschaftsgruppen extistieren zur Zeit in der Bundesrepublik. Mit vielfältigen und phantasievollen Aktionen unterstützen sie Projekte in Afrika, Lateinamerika und Palästina. Aber auch Einzelpersonen können eine Projektpartnerschaft übernehmen.Das Angebot einer Projektpartnerschaft richtet sich an Menschen, die einen Beitrag zu einer gerechteren und solidarischen Welt leisten möchten. Projektpartnerschaften zeigen Gruppen und interessierten Einzelpersonen ein konkretes Handlungsfeld auf, eröffnen neue Perspektiven auf die Nord-Süd-Problematik und lassen gegenseitiges Verständnis wachsen.

    Eine Partnerschaftsgruppe kann jeder ins Leben rufen: die Eine-Welt-Gruppe, eine Schule oder eine Kirchengemeinde oder auch ein privater Spenderkreis. Partnerschaftsgruppen erhalten vom Weltfriedensdienst umfangreiche Unterstützung. Der Weltfriedensdienst verschickt regelmäßig ausführliche Projektberichte und Partnerschaftsrundbriefe. Einmal im Jahr - im Herbst - findet ein Partnerschaftsseminar statt, um Erfahrungen und Anregungen auszutauschen und das Partnerschaftsnetzwerk noch enger werden zu lassen. Der WFD vermittelt entwicklungspolitische ReferentInnen und stellt Ausstellungen zur Verfügung.


    Benin: Stipendien für SchülerInnen

    Benin ist eines der ärmsten Länder der Erde. Das Stipendienprogramm des Vereins AFPD unterstützt sozial benachteiligte SchülerInnen auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss.

     

     

     





    Brasilien: Campo und Vida Ativa

    Brasilien ist ein reiches Land. Dennoch lebt ein Großteil der Bevölkerung in bitterer Armut. Mehrere Partnerschaftsgruppen unterstützen die Arbeit von CAMPO.





    Brasilien: Soziale Integration und Gewaltprävention

    Bildung und Aufklärung sind die wichtigsten Faktoren zur Überwindung von Armut. AdoleScER bildet daher benachteiligte Jugendliche im Alter von 11 bis 24 Jahren zu sogenannten Peer Educators aus.






    Brasilien: Hilfe für Straßenkinder in Maceió

    Gewalt und Brutalität sind in Brasilien allgegenwärtig. Straßenkinder sind dieser Gewalt besonders ausgeliefert. Sie genießen keinerlei Schutz. Häufig werden sie Opfer von Überfällen, Mord oder sexueller Ausbeutung.

     





    Brasilien: Gemeinschaftsprojekte in Ribeiropolis

    Die Region gehört zu den ärmsten ihres Bundesstaates und hat mit schwierigen klimatischen Bedingungen und mangelhafter Versorgung zu kämpfen. In vier Landgemeinden werden verschiedene Projekte gefördert.


    Ecuador: Förderung behinderter Kinder

    Schulbildung oder staatliche Förderung gibt es für behinderte Kinder in Ecuador kaum. Das „Melvin Jones“ Ausbildungszentrum gibt jenen "besonderen" Kindern die Möglichkeit, ihr Potenzial auszuschöpfen.





    Ghana: Eine Schule für Nima

    Nima liegt in Ghanas Hauptstadt Accra. Trotz staatlicher Schulpflicht geht dort nur ein Drittel der Kinder zur Schule. Um diesem Missstand zu begegnen, wurde 1975 die Anani Memorial International School gegründet.

     


    Guatemala: Luz en mi vida

    "Licht meines Lebens" heißt diese Schule für behinderte Kinder und Jugendliche in Poptún im Norden Guatemalas. Gegründet durch eine Elterninitiative ist sie eine in der Region einmalige Fördereinrichtung.


    Guinea-Bissau: Grundschulen für Boé

    Die schwer zugängliche und dünn besiedelte Provinz Boé im Osten Guinea-Bissaus gehört zu den unterversorgten Regionen des Landes. Mit dem Bau von Schulen wird dem Bildungsnotstand entgegen gewirkt.


    Namibia: Kindertagesstätten für Katutura

    In dem ehemaligen Township Katutura, westlich von Nambias Hauptstadt Windhoek, leben mittlerweile etwa 130.000 Menschen auf engstem Raum. Mit der Einrichtung von Tagesstätten wird den Kleinsten ein Platz geschaffen.

     


    Namibia: Krisenfonds für Waisenkinder

    Namibia gehört zu den von HIV am heftigsten betroffenen Ländern der Welt. Etwa 160.000 Aidswaisen, d.h. über 30 Prozent aller Kinder unter 18 Jahren, haben einen oder beide Elternteile durch die tödliche Krankheit verloren.

     


    Nicaragua: Umweltschutz 

    Die engagierte Agenda-Gruppe, die sich für den Schutz des Regenwaldes in Nicaragua einsetzt, erhielt 2006 von der deutschen UNESCO-Kommission die Auszeichnung als Dekade-Projekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung".


    Peru: Hebras de Diamantes

    Das Leben für alte Menschen wird in Peru immer schwieriger, viele beziehen keine Rente. Häufig werden sie von ihren Familien, die selbst nichts haben, „ausgesetzt“ und müssen in Heimen unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben.





    Peru: Gewerbeschule in Arequipa

    Im Instituto Superior Tecnológico (I.S.T.) La Recoletta werden ca. 250 weibliche und männliche Jugendliche in zwei Fachbereichen in Theorie und Praxis zu "Profesionales Técnicos" ausgebildet.

     





    Tansania: Schulpartnerschaft

    Die Realschule Elsenfeld und der Partnerschaftsverein des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums in Köln unterstützen die Wende Secondary School in Tansania.