
Benin: Glauben – Teilen – Entwickeln
Hilfe für benachteiligte Kinder
Die Situation
Benin gehört zu den ärmsten Länder der Erde. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) platziert Benin auf Position 161 des insgesamt 182 Staaten umfassenden Indikators für Entwicklung. Das westafrikanische Land ist hoch verschuldet. Ein Drittel der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Die Analphabetenrate beträgt in der Altersgruppe über 15 Jahre weit mehr als 50 Prozent. Der Zugang zum staatlichen Bildungswesen ist zwar kostenlos, doch Schulverpflegung und Unterrichtsmaterialien sind für die meisten Familien unerschwinglich. Zwei Drittel aller Mädchen und ein Drittel aller Jungen besuchen keine Schule.
Benachteiligten Kindern helfen
Der beninische Verein Assocation Foi-Partage-Developement (AFPD), zu Deutsch "Glauben-Teilen-Entwickeln", setzt sich mit seinem Stipendienprogramm dafür ein, dass junge, sozial benachteiligte Menschen Lesen und Schreiben lernen. Darüber hinaus unterstützt AFPD sie auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Schulabschluss. Unter den StipendiatInnen befinden sich SchülerInnen, die sich den Schulbesuch erst gar nicht leisten können oder ihn aus wirtschaftlichen Gründen abbrechen müssten.
Schulische und berufliche Förderung
Mittlerweile werden 27 StipendiatInnen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützt. Den Kinder und Jugendlichen werden neben einer Basis-Unterstützung für Unterrichtsmaterialien und Ernährung auch außerschulische Aktivitäten geboten. Kultur- und Sportprogramme sowie die Durchführung von Aufklärungskampagnen gegen AIDS fördern die ganzheitliche Entwicklung der SchülerInnen. Nach ihrem erfolgreichen Schulabschluss wird auch die weitere Ausbildung z.B. als Krankenschwester und Landwirt unterstützt.
Die Erfolge lassen sich sehen
Seit Beginn der Förderung 1997 haben mehr als 59 SchülerInnen (Stand 11/09) die Schule erfolgreich abgeschlossen. Drei davon studieren jetzt an der Universität in Cotonou. Weitere fünf SchülerInnen erreichten im Schuljahr 2008/2009 ihre mittlere Reife, ein Schüler bestand das Abitur und ein weiterer Schüler die Aufnahme in die Polizeischule. Andere ergriffen ihre Zukunftschancen als Lehrer, Hebamme, Sekretärin, Pfarrer, Krankenschwester, Hafenarbeiter, Polizist oder Informatiker.
Künftige Herausforderungen
Die Warteliste bedürftiger Mädchen und Jungen, die gerne die Schule besuchen möchten, ist lang. Viele Kinder und Jugendliche wünschen sich nichts mehr, als die Schule zu besuchen um künftig für sich und ihre Familie sorgen zu können.
Was kann ich tun?
• Mit 300 Euro/Jahr können Sie mithelfen und die Bildungspatenschaft für eine
SchülerIn übernehmen. Stichwort: Stipendien Benin/SHP 241
• Sie können diese Hoffnung spendende Initiative FreundInnen, Verwandten
oder KollegInnen weiter empfehlen.
• Bitten Sie bei Ihrem Geburtstag oder Hochzeitstag um "Spenden statt
Geschenke" für dieses Projekt. Gerne schicken wir Ihnen die dafür
benötigten Projektinformationen und berichten anschließend Ihren Gästen,
wie und wo die Spenden Verwendung fanden.
Kontakt: Carola Ziegert, ziegert[at)wfd.de, Tel: 030 – 253 990 14
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Projektpartnerschaft / UnterstützerInnen
Initiiert wurde das Projekt 1997 durch Dr. Frank Lehmann, der seinerzeit als Entwicklungshelfer für den Deutschen Entwicklungsdienst im Benin tätig war, und seinen Freund Paul Dossa, Lehrer in Benin. Seither unterstützt die Partnerschaftsgruppe um Dr. Frank Lehmann sowie SpenderInnen des WFD das Projekt mit jährlich 300 Euro pro SchülerIn. Der WFD dankt den Mitgliedern der Partnerschaftsgruppe und unseren SpenderInnen für ihre langjährige und großzügige Unterstützung!
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