Tschüss

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Fußballer drcken die Schulbank – ein Termin vom Mittwoch

gestern war ein Tag voller Gespräche und Treffen, und das Tagebuch musste leiden. Auch heute, an meinem letztenTag in Ouagadougou werde ich keine Zeit für das Tagebuch finden. Heute Abend fliege ich zurück. Die Fotos, Videos und sonstige Materialien dieser Reise werden in Kürze auf der Seite www.wfd.de zu finden sein.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Martin Zint

23. März 2010 – Besuch bei Familie Habidine

23. März 2010 – heute steht der Besuch bei Familie Habidine an.

Abdoulkader neben dem Bauchladen seiner Tante

Abdoulkader Habidine ist Schüler bei FOGEBU und hat sich bereit erklärt, mich seiner Familie vorzustellen. Wir treffen auf seine Tante, seinen Onkel und die Großmutter. Abdoulkaders Eltern sind gestorben, als er noch klein war.

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22. März 2010 – Weltwassertag

22. März 2010 – mein erster Tag im Fußballinternat. Es liegt etwas einsam in einem Neubaugebiet am Stadtrand, das gerade erst erschlossen wird. Die Jungens sind freundlich, aber sichtlich geniert, dass ich ihnen mit der Videokamera bei ihren Alltagsbeschäftigungen zuschaue. Die Jungens halten die Räume sauber, spülen ab und waschen ihre Wäsche selber.

Da täglich zweimal trainiert wird, kommt einiges zusammen. Wen immer ich von den Schülern nach seinem Berufswunsch frage, die Antwort lautet: Profifußballer.

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21. März 2010 –Tag der Herrn

Sonntag, das Leben hält an, auch in Ouagadougou. Belebt sind nur die Maquis (Kneipen) und die Kirchen, von denen es viele gibt. Von der imposanten Kathedrale bis zu Zelten, die windige Missionare aufbauen um den Ärmsten der Armen das Heil zu verkünden, inklusive Heilung von Krankheiten und die Lösung von Beziehungsproblemen.

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20. März 2010 – Wochenende ist Fußballzeit

20. März 2010 – das Wochenende ist Fußballzeit, auch in Burkina Faso. An diesem Samstag morgen spielen der 3.Jahrgang des Fußballinternats gegen den 4. Jahrgang. 8:00 Uhr ist Anstoß, der beinahe ausgefallen wäre. Es bläst ein kräftiger Harmattan und dieser Wüstenwind bringt so viel Staub mit, dass ein roter Nebel das Land verhüllt und gerade mal hundert Meter Sichtweite lässt, also bis zum gegenüberliegenden Tor.


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