Bürgerhaus für das globale Dorf!

Die alte Glasbläserfabrik auf der Halbinsel Stralau soll wieder belebt werden!

Berlin, das globale Dorf, braucht ein globales Bürgerhaus. Das Projekt Gobal Village arbeitet dran. Gemeinsam wollen wir ein Haus bauen und darin arbeiten. Manches kann gemeinsam genutzt werden: Veranstaltungsräume, Tonstudio, Videoproduktionsräume … So wird die Arbeit gleich vernetzt. Das gemeinsame Auftreten wird leichter macht, genau wie die Durchsetzung von Anliegen.

Berlin Global Village hat sich im Februar 2011 gegründet und ist aus einer Initiative des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags hervorgegangen. Mitglieder sind sowohl kleine ehrenamtlich geführte Vereinen als auch größere Nichtregierungsorganisationen. Der Weltfriedensdienst ist auch dabei!



Nunca Mais! Nie wieder!

Am 31. März 2014 jährt sich der Militärputsch in Brasilien zum fünfzigsten Mal. In den über 20 Jahren Diktatur waren Repression, Folter und das „Verschwindenlassen“ von Gegnern der Militärregierung an der Tagesordnung. Die Initiative Nunca Mais – Nie Wieder organisiert in diesem Rahmen die Nunca Mais Brasilientage.

Von März bis Juni 2014 wird es bundesweit Filmreihen, Workshops und Gesprächsrunden mit namhaften Experten und Zeitzeugen geben. Die Städte, in denen die Veranstaltungen stattfinden, sind u.a. Berlin, Köln, Bonn, Frankfurt am Main, Leipzig, Hamburg und Bielefeld. Parallel werden ähnliche Veranstaltungen in mehreren Städten Brasiliens organisiert.

Der Weltfriedensdienst engagiert sich mit dem lokalen Partner adolescer (Recife). Er unterstützt die Brasilientage und das Motto Nie wieder!

WFD-Veranstaltungen in Berlin: [...]

http://nuncamaisde.wordpress.com





Auf dem fruchtbaren Land beiderseits des Flusses baut jetzt der multinationale Konzern Sénéthanol im großen Stil Sonnenblumen für die Herstellung von Biosprit an. Mit dem Land verlieren Kleinbauernfamilien, wie die von Ardo Sow den Zugang zum Wasser und damit ihre Existenzgrundlage.
Mit Versprechungen, Bestechungen und Gewalt als letztem Mittel haben sich internationale Großunternehmen ein Fünftel des Ackerlands und wichtige Wasserreservoire im Senegal angeeignet. Der lokalen Bevölkerung drohen Armut und Hunger.
Unter der Losung „Hände weg von meinem Land. Es ist mein Leben!“ organisiert er jetzt den Widerstand Tausender Kleinbauern gegen die industrielle Landwirtschaft. Dabei wird er von der bäuerlichen Selbsthilfe-Organisation ProNat unterstützt. Bei ihrem Kampf gegen die Ausplünderung der Region steht der Weltfriedensdienst an ihrer Seite.
ProNat vermittelt Wissen zu organischer Düngung, Schädlingsbekämpfung und Tröpfchenbewässerung. Kleinbäuerinnen und -bauern eignen sich in Feldschulen gemeinsam traditionelles Wissen wieder an, das in den Jahrzehnten der Förderung industrieller Landwirtschaft verloren gegangen ist.
Ihre Spende an den Weltfriedensdienst ermöglicht Menschen wie Ardo Sow auch in Zukunft von den Früchten ihrer Arbeit zu leben und nicht zu Empfängern von Nothilfe zu werden.
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